Eröffnungsvortrag von
Univ.Prof. Dr. Sabine Maasen
"Die Öffentlichkeit der Wissenschaft - Die Wissenschaft der Öffentlichkeit"
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Eröffnungsvortrag von
Univ.Prof. Dr. Stefan Russ-Mohl
"Journalismus über die Wissenschaft - Journalismus für die Öffentlichkeit"
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Forum I - Storytelling
Uwe Walter
"Storytelling in Print, Radio und TV"
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Forum II - Bilder
Prof. Dr. Matrina Heßler
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Forum III - Interessen
Univ.Ass. Dr. Franzisca Weder
"Die 'Rettung' der Professionen"
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FORUM WISSENSCHAFTSJOURNALISMUS 2007
Beim ersten Forum Wissenschaftsjournalismus, am 14. und 15. Juni 2007 in Wien, trafen sich rund hundert TeilnehmerInnen und Vortragende aus den Bereichen Wissenschaft, Journalismus, PR und Wissenschaftskommunikation aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien um über ihre Arbeit zu diskutieren und zu reflektieren. Daneben war Gelegenheit, sich mit KollegInnen zu vernetzen und Ideen für gemeinsame Projekte und künftige Arbeitsbeziehungen zu entwickeln.Der Themenbereich Wissenschaftsjournalismus erlebt gerade einen enormen Boom: Wissenschaftsthemen werden sowohl von WissenschafterInnen als auch von Forschungseinrichtungen und Universitäten besser kommuniziert, von Medien öfter publiziert und vom Publikum stärker nachgefragt. Dies führt zu einem erhöhten Bedürfnis, sich mit der Rolle der Wissenschaftskommunikation auseinanderzusetzen.
In einer Vorstudie hatte das Medienhaus Wien den Weiterbildungsbedarf von WissenschaftsjournalistInnen erhoben. Vor allem PraktikerInnen wollten Qualitätsansprüche an guten Wissenschaftsjournalismus erörtern. Diese können freilich nie endgültig formuliert werden. Denn - um ein bereits ins Allgemeingut übergegangenes Zitat des Hauptreferenten Stephan Russ-Mohl zu bemühen: "Der Versuch, Qualität im Journalismus zu definieren, gleicht dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln." Dennoch konnte Russ-Mohl eindrucksvoll nachzeichnen, welch unterschiedliche Ansprüche auf Wissenschaftsjournalismus einwirken und unter welch ungleichen Bedingungen Wissenschaftskommunikation stattfindet.
In den Foren zu Storytelling, zum Umgang mit und zur Wirkung von Bildern in Wissenschaft und Medien sowie im Forum über die unterschiedlichen Interessen im Dreieck Forschung - Journalismus - Öffentlichkeit wurde an Hand ganz konkreter Beispiele und zum Teil auch kontrovers diskutiert.
In welcher Weise die öffentliche Kommunikation über Wissenschaft und deren Ergebnisse auf diese selbst wieder zurückwirkt, legte die Wissenschaftssoziologien Sabine Maasen eingangs dar. Die Medialisierung der Wissenschaft meinte Maasen, werde letztlich die Frage bestimmen, welches Wissen wir überhaupt wollen.
Das Forum Wissenschaftsjournalismus ist Teil der Initiative science public zur Qualitätssicherung im Wissenschaftsjournalismus, die der Verein Qualitätssicherung für Österreichs Medien und das Medienhaus Wien gestartet haben und der regelmäßig mit wechselnden thematischen Scherpunkten stattfinden wird.
